Hypnose eröffnet Möglichkeitsräume für Ihre berufliche und private Weiterentwicklung.

Nutzen auch Sie die Kreativität, das Wissen und Können Ihres Unbewussten um Ihre persönlichen Ziele zu erreichen.

 

Menschen die sich für eine Hypnosesitzung oder eine Hypnosetherapie in meiner Hypnosepraxis im Raum Aschaffenburg interessieren, haben häufig viele Fragen vor der ersten Sitzung:

Wie ist der Ablauf einer Hypnosesitzung und einer Hypnosetherapie? – Wie funktioniert Hypnose? – Was ist eigentlich Hypnose und wie unterscheidet sich die Selbstorganisatorische Hypnose von anderen Hypnosemethoden? – Wie fühlt es sich an in Trance zu sein? – Wann kann Hypnosetherapie sinnvoll angewendet werden und wann darf sie nicht zum Einsatz kommen? – Bin ich als KlientInn in Trance dem Hypnotiseur bzw. dem Therapeuten hilflos ausgeliefert? – Werde ich mich nach der Sitzung an das Geschehen während der Sitzung erinnern können?

 

Hypnose selbstbestimmt und selbstorganisatorisch

 

Was ist Hypnose?

Hypnose ist fokussierte Aufmerksamkeit, die nach innen gerichtet ist in das eigene Denken, Fühlen und Erleben.

Ebenso ist sie Kommunikation mit dem Unbewussten einer Person. Selbsthypnose ist demnach die Kommunikation mit dem eigenen Unbewussten.

In diesem direkten Kontakt mit dem Unbewussten wird ein hypnotischer Trancezustand hervorgerufen. Dieser Trancezustand kann dann zu unterschiedlichen Zwecken genutzt werden. Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Anschließend wird der Trancezustand wieder aufgelöst.

In dem Trancezustand kann das Bewusstsein mit dem Unbewussten kommunizieren.

Durch diese Kommunikation ist es der Person möglich die Fähigkeiten des Unbewussten abzurufen. Das Unbewusste kennt Lösungen, die das Bewusstsein nicht kennt. Hypnose / Hypnosetherapie kann das Bewusstsein mit dem Unbewussten in Einklang bringen.

Die Fähigkeit in Trance zu gehen ist angeboren. Jeder Mensch erlebt Alltagstrancen. Eine Alltagstrance ist z. B. wenn jemand während einer Zugfahrt aus dem Fenster schaut und sich bei der Ankunft aber nicht mehr an alles erinnern kann was er während der Fahrt gesehen hat.

Auch Milton H. Erickson bezeichnet die fokussierte Aufmerksamkeit als hypnotisch. Man könnte diesen Zustand auch als Trance oder meditativen Zustand bezeichnen. Um diesen Zustand zu erreichen ist kein Einwirken von jemand anderem nötig. Jeder Mensch ist in der Lage, diesen Zustand selbst herbei zu führen oder er entsteht  einfach wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf etwas richten, was uns in irgend einer Weise fasziniert.  Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn wir in einem kreativen Prozess sind, ein Bild malen, Musik machen, tanzen oder ähnliches.

 

Autonomie und Amnesie

Selbstbestimmung

Der Hypnotisierte behält zu jeder Zeit die Kontrolle und kann sich in der Regel nach der Sitzung auch an Alles erinnern. Es ist dem Klienten jeder Zeit möglich selbst aus der Trance auszusteigen.

Meine Klienten behalten auch während der Hypnose Ihre Selbstbestimmung. In den Hypnosesitzungen gebe ich Ihnen eine Anleitung dazu, wie Ihr Bewusstsein mit Ihrem Unbewussten in Kontakt kommen kann. Auf Fremdsuggestionen wird weitgehend verzichtet.

 

Bin ich in Hypnose willenlos?

Fälschlicherweise wird Hypnose oft für ein Geschehen gehalten, bei dem ein Mensch die Kontrolle über sich verliert zu Gunsten eines Anderen. Dieses von der Showhypnose geprägte Bild ist jedoch eine Illusion. Die Showhypnose ist sozusagen ein Gesellschaftsspiel, bei dem alle Beteiligten – mit Ausnahme des Hypnotiseurs – glauben, dass der Hypnotiseur die Kontrolle über den Hypnotisierten hat.

Der Hypnotiseur ist jedoch zu jeder Zeit vollkommen von der Zustimmung des Unbewussten des Hypnotisierten abhängig. Sobald der Hypnotiseur etwas tut, das den Moral- oder Wertevorstellungen des Hypnotisieren widerspricht, verliert er damit die Zustimmung des Unbewussten und der Hypnotisierte wird schnell die Trance verlassen.

 

Kann ich mich nach der Sitzung an das Erleben während der Trance erinnern?

Eine häufig gestellte Frage von Menschen, die sich für eine Hypnosebehandlung in meiner Praxis im Raum Aschaffenburg interessieren, ist ob Sie sich nach der Hypnosesitzung an das gerade Erlebte in Trance erinnern werden.

In der Regel können Sie sich nach der Sitzung an alles erinnern, was sie während der Trance erlebt haben, was ich gesagt haben und was sie geantwortet haben.

Machmal kommt es jedoch vor, dass Klienten Teile einer Sitzung vergessen oder diese nicht mehr genau wiedergeben können. Solche spontan auftretenden Erinnerungslücken (Amnesien) sind jedoch ehr selten.

Zu meiner Behandlungsphilosophie und bevorzugten Arbeitsweise mit selbstorganisatorischer Hypnose, gehört die Annahme, dass es für den Therapieprozess des Klienten von Vorteil ist, dass Bewusstsein, das Ich, in den Therapieprozess mit ein zu beziehen. Amnesien stellen nach dieser Ansicht also für den Klienten keinerlei Vorteil dar.

Es ist mir ein Anliegen, dass meine Klienten in Ihrem Therapieprozess, auch in Hypnose, möglichst selbstbestimmt bleiben. Es ist Ihr Recht sich an die Geschehnisse und das Besprochene in Trance zu erinnern und deshalb gebe ich meinen Klienten auch niemals Suggestionen oder hypnotische Befehle, die das eintreten einer Amnesie fördern würden.

 

Hypnose / Hypnosetherapie - der Spaziergang am Fluss - Tracereise am Fluss - Fluss in Frankreich

Hypnose – Trancereise am Fluss

Wie fühlt sich Trance an?

Das Erleben in Trance ist unterschiedlich. Es gibt kein typisches Gefühl für „in Hypnose sein“. Der Trancezustand ist ein subjektives Erleben. Er wird jedoch meist als angenehm und entspannend erlebt.

Ich arbeite mit meinen Klienten in der Regel mit leichten Trancen, in diesem Zustand fühlen Sie sich meist sehr wach und klar. Das logische denken reduziert sich in Trance, im Gegenzug wird der Zugang zu Gefühlen leichter. In diesem Trancezustand ist es Ihnen jederzeit möglich mit mir zu sprechen und nach der Hypnose können Sie sich in der Regel an Alles erinnern.

 

Ablauf einer Hypnosesitzung in meiner Praxis im Landkreis Aschaffenburg

Zu Beginn der Sitzung findet immer ein Vorgespräch statt in dem das persönliche Anliegen oder Problem geklärt wird und individuelle Besonderheiten besprochen werden. Dann darf es sich der Klient sitzend oder etwas weiter zurückgelehnt richtig bequem machen und sich durch meine Stimme in Trance führen lassen.

Das Vorgehen ist individuell verschieden. Die Hypnose und das gesamte Vorgehen während der Hypnosetherapie wird auf die Persönlichkeit und das Problem des jeweiligen Klienten abgestimmt. Ich arbeite überwiegend mit Selbstorganisatorischer Hypnose bzw. Hypnosetherapie. Auch während der Hypnosesitzung kann und sollte der Klient sprechen und berichtet über das Erleben in Trance.

Dies ermöglicht mir das genaue Eingehen auf die individuellen Unterschiede der Bedürfnisse und Probleme meiner Klienten.

Im Anschluss an jede Hypnosesitzung findet noch ein Nachgespräch statt.

 

Kontraindikationen

Hypnose und Hypnosetherapie dürfen nicht angewendet werden, bei akuten Psychosen, allen Formen akuter Verwirrtheitszustände. Bei Demenz und sehr starker Angst vor Hypnose. Ausgenommen von der Behandlung in meiner Praxis sind ebenfalls Personen mit Persönlichkeitsstörungen, Epilepsie und ähnlichen Anfallsweisen, Personen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Frauen im Wochenbett.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Hypnose bei Ihnen zur Anwendung kommen darf, fragen Sie vor Ihrem ersten Termin in meiner Praxis Ihren behandelnden Arzt.

 

Anwendungsmöglichkeiten und Einsatzgebiete:

(Lebens-)Ziele finden und erreichen

Persönlichkeitsentwicklung

Leistungssteigerung im Sport und Beruf

Lebensfreude steigern

Selbstwert und Selbstvertrauen steigern

Tiefenentspannung – Entspannungsverfahren

Selbsthypnose lernen

Selbstheilungskräfte aktivieren

Stressreduktion – Vorbeugung von Burn out

Beziehungsprobleme in Partnerschaft und Familie

Trennung

Trauer

Allgemeine psychische Probleme

Lebenskrisen

Psychosomatische Beschwerden

Ängste, Phobien und Panikattacken – Flugangst, Prüfungsangst, Angst vor dem Zahnarzt, soziale Phobie

Schmerzreduktion

Raucherentwöhnung

Gewichtsreduktion

Unverarbeitete belastende (Kindheits-) Erlebnisse hinter sich lassen

 

 

Unterschiedliche Methoden und Formen

Im Wesentlichen unterscheidet man drei Formen von Hypnose und Hypnosetherapie: die „klassische“ oder direkte Hypnose, die strategische oder indirekte Hypnose nach Milton H. Erickson und die Selbstorganisatorische Hypnose.

Viele Hypnotherapeuten kombinieren in Ihrer Arbeit die unterschiedlichen Formen von Hypnose miteinander und stimmen so Ihr Vorgehen individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Klienten ab.

Klassische oder „direkte“ Hypnose

Die frühe Tradition der Hypnose wird heute „klassische“ Hypnose genannt. Ihre Begründer waren Mesmer, Braid, Liebeault, Bernheim, Janet, Coue und Forel. Die klassische Hypnose bevorzugt direkte Suggestionen.

Ein mit klassischer Hypnose arbeitender Hypnosetherapeut macht sich vor der Hypnoseinduktion (Hypnoseeinleitung) ein genaues Bild von seinem Klienten und entscheidet danach was für seinen Klienten gut sein könnte. Auf dieser Grundlage entscheidet er, welche Suggestionen er seinem Klienten während der Hypnose gibt. Die klassische Hypnose arbeitet überwiegend mit sogenannten „hypnotischen Suggestionen“ und „hypnotischen Befehlen“. Dabei wird versucht, das ICH des Klienten zu überreden oder zu zwingen, die während der Trance gemachten Suggestionen für gewünschte Veränderungen im Denken, Handeln und Erleben anzunehmen und umzusetzen.

Der Hypnotiseur hat dabei eine sehr aktive und dominante Rolle, wehrend der Klient weitgehend passiv ist.

Ob diese Veränderung gelingt, d. h. ob die Hypnose wirkt und die Suggestionen wirklich (dauerhaft) angenommen werden, dass entscheidet alleine das Unbewusste des Klienten.

Strategische Hypnose nach Milton H. Erickson – indirekte oder „neue“ Hypnose

Milton H. Erickson entwickelte die strategische Hypnose schrittweise in den Jahren von 1938 bis 1980. Seine Methoden revolutionierten die Hypnose.

Die strategische Hypnose bedient sich indirekten Hypnosemethoden um Widerstände des ICH zu vermeiden.

Der mit der strategischen Hypnose nach Milton H. Erickson arbeitende Therapeut versucht das Bewusstsein seines Klienten durch Ablenkung zu beschäftigen (z. B. durch das Erinnern und Widererleben eines Urlaubes)  oder lässt dieses einschlafen um es so weitestgehend aus zu schalten.

Gelingt dies, kann er ungestört durch das ICH, mit dem Unbewussten des Klienten kooperieren. Der ericksonianische Hypnosetherapeut vertraut, anders als die klassische Hypnose, auf das Können und die Weisheit des Unbewussten. Er sucht die Lösung des Problems im Unbewussten des Klienten.

Auch bei der strategischen Hypnose werden dem Unbewussten des Klienten Suggestionen durch den Therapeuten gegeben, die dieser auf der Grundlage seiner Gespräche mit dem Klienten auswählt. Der Unterschied zur klassischen Hypnose ist jedoch, dass dem Unbewussten eine ganze Reihe von Lösungsvorschlägen und Informationen angeboten werden. Dem Unbewussten wird die Wahl- und Entscheidungsfreiheit überlassen die Lösungsvorschläge zu überprüfen und umzusetzen. Somit wird die Selbstorganisation des Unbewussten und dessen Autonomie respektiert.

 

Selbstorganisatorische Hypnose

Während bei der ericksonianischen Hypnose das ICH ehr als störend bei der Hypnose und der Heilung betrachtet wird, strebt die moderne Selbstorganisatorische Hypnose eine Kooperation von Unbewusstem und dem Bewusstsein (Ich) an. Der selbstorganisatorisch arbeitende Hypnosetherapeut vertraut ebenso wie der ericksonianische Hypnosetherapeut auf die Weisheit und das Können des Unbewussten und dessen selbstorganisatorische Kompetenz.

Jedoch wird bei der Selbstorganisatorischen Hypnotherapie das bewusste Denken des ICH mit in die Therapie einbezogen. Das Bewusstsein wird ebenso wie das Unbewusste aktiv am Problemlösungsprozess beteiligt und in die Verantwortung genommen.

Der selbstorganisatorisch vorgehende Hypnosetherapeut kämpft nicht gegen das ICH, denn er geht davon aus, dass sein Klient nur sein Ziel erreichen kann, wenn er dies bewusst und unbewusst möchte. Nur wenn das Bewusstsein und das Unbewusste das gleiche Ziel anstreben und keine Konflikte im Unbewussten vorhanden sind, kann das Ziel erreicht werden.

Durch die Selbstorganisatorische Hypnotherapie wird für den Klienten der Rahmen geschaffen, innerhalb dem Selbstheilung möglich wird. Es werden weder Lösungsvorschläge gemacht noch Fremdsuggestionen oder Aufträge gegeben. Der Ablauf der Inhalt der Hypnose wird vom Klienten selbst bestimmt. Der Therapeut hält sich weitgehend aus dem inhaltlichen Prozess heraus und strukturiert den Therapieprozess so, dass das Unbewusste des Klienten, in Kooperation mit dem Bewusstsein, selbst die Lösung aus sich heraus entwickeln oder erkennen kann.

Die selbstorganisatorische Hypnotherapie folgt keinem vorgefertigtem Programm. Hier wird mit persönlichen inneren Bildern gearbeitet, die der Klient selbst entwickelt.

 

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Autosystemhypnose e. V. finden Sie weitere ausführliche, interessante Informationen über die Selbstorganisatorische Hypnotherapie.

 

Kosten

Die gesetzlichen Krankenversicherungen tragen keine Kosten für eine Hypnotherapie, bei Heilpraktiker, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie.

Ob Ihre private Krankenversicherung oder Zusatzversicherung die Kosten für Hypnosebehandlungen bei einem Heilpraktiker, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie übernimmt, ist vom Klienten vor Therapiebeginn mit der jeweiligen Versicherung zu klären.

 

Näheres über Preise und Leistungen in meiner Hypnosepraxis im Raum Aschaffenburg finden Sie hier.

 

Ivonne Veciana - Heilpraktikerin, eingeschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie

Hypnose selbstbesimmt

Hypnosepraxis zwischen Aschaffenburg, Gelnhausen und Hanau

 

 

Geführte Meditation zur Entspannung mit Suggestionen für mehr Selbstbewusstsein von Ivonne Veciana (2016)